Einsätze und Übungen
Hochwassereinsatz in Delmenhorst
Am 23. und 24. Januar 2008 wurden die Helfer der THW jeweils um 18:00 Uhr zur Unterstützung und Deichsicherung nach Delmenhorst gerufen. Grund des Einsatzes waren die durchnässten Deichwände und stätig steigende Pegelstände. Die Feuerwehr und das THW hatten die Aufgabe zwei Polder aus 6000 Säcken zu errichten, damit der Deich entlasstet werden konnte. Nachdem die beiden Polder erichtet worden waren, nahm das THW die Aufgabe der Einsatzbereitschaft
war. In der Nacht zum 25. Januar 2008 kam es zu keinem weiteren Einsatz und die Pegelstände begannen zu sinken. Um 08:00 Uhr morgens war dann der Einsatz für das THW Hude-Bookholzberg zu Ende.
Kreisbereitschaftsübung in Groß Ippener
Am Freitag, den 11. Mai 2007 wurden die Helfer des THW gegen 17.17 Uhr zu einer Kreisbereitschaftsübung alarmiert. Das Einsatzgebiet war das Gewerbegebiet in Groß Ippener. Dort angekommen mussten die Helfer der Bergungsgruppen zwei Löcher in einem Tankauflieger abdichten und eine verletzte Person retten. Zur gleichen Zeit wurden die Helfer zu einem weiterem Einsatzort gerufen. Aufgabe dort war es, eine Ölsperre im Dünsener Bach zuerrichten und den Einsatzort auszuleuchten. Desweiteren hat die Fachgruppe die "Krankensammelstelle" mit der NEA ausgeleuchtet. Um 22.08 Uhr wurde per Funk das Ende der Übung bekannt gegeben. Alle Aufgaben die das THW gestellt bekommen hatte, könnten erfüllt werden.
Insgesamt war der komplette Technische Zug mit 31 Helfern an der Übung beteiligt.
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Alarmübung Klinikum Stenum
Am Donnerstag, den 04.01.2007 gegen 17.55 Uhr wurde das THW von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee zu einer Alarmübung über Meldeempfänger alarmiert. Angenommen wurde ein Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung im Erdgeschoss eines Krankenhaustraktes des Klinikums Stenum (Gemeinde Ganderkesee, Landkreis Oldenburg). Aus dem 1. Stock mussten ca. 40 „Verletzte“ von der Feuerwehr unter Atemschutz gerettet und später von Rettungsdiensten und SEG´s verschiedener Organisationen notversorgt werden. Um ca. 18.20 Uhr waren wir mit dem LKW, der Netzersatzanlage (Lichtmast), einem MTW, dem Lichtmastanhänger und dem PKW vor Ort. Die Aufgabe der 13 Helferinnen und Helfer war das Ausleuchten eines Vorplatzes. Gegen 19.45 Uhr war die Übung beendet. Für das leibliche Wohl der insgesamt 280 eingesetzten Helfer aller Organisationen sorgte im Anschluss das THW Wardenburg.
Übung Gasexplosion Bremen
Am 07.Oktober 2006 übte das THW auf dem Übungsgelände in Bremen-Nord. Eine Gasexplosion mit sechs Vermissten war das von Zugführer Björn Borowski ausgearbeitete Übungsszenario. Die Einsatzstelle musste ausgeleuchtet werden, es musste nach den sechs „Vermissten“ (Junghelfer der THW-Jugend) unter schwerem Atemschutz gesucht werden. Diese mussten zum Teil aus einem Schacht gerettet werden. Zudem wurde das Retten aus Höhen von einem Turm geübt. Der Zugführer Björn Borowski zeigte sich mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. Zum Abschluss sorgte Hans-Nicklas Vogt für die Versorgung der Helfer.
Elbehochwasser in Hitzacker
Am Donnerstag, den 06.04.2006 wurde die Fachgruppe Elektroversorgung durch die Geschäftstelle Bremen alarmiert. Gegen 19.30 Uhr rückten sieben Helfer mit dem MTW Zugtrupp, dem LKW und der NEA nach Hitzacker aus. Nach dem Eintreffen in Hitzacker und einer Lagebesprechung mit der Feuerwehr wurde im Bereich der Altstadt eine Notstromversorgung aufgebaut, da bei weiter steigendem Wasserstand die normale Elektrizitätsversorgung der Altstadt abgeschaltet werden sollte. Nach der Fertigstellung der Stromversorgung, die vor allem den Tauchpumpen in den Häusern und lebensnotwendigen Anlagen diente, wurde am Morgen des 07.04.2006 nach stetig steigendem Wasserstand die Stromversorgung abgestellt und nur noch durch die Notversorgung des THW betrieben. In den folgenden Tagen stieg das Wasser unaufhörlich, so dass im kompletten Zeitraum Reparaturarbeiten durch unsere Elekrofachkräfte nötig waren. Im Schichtbetrieb wurden vor allem Schäden durch eindringendes Wasser behoben, viele Stellen der Altstadt konnten nur mit Schlauchbooten erreicht werden. Ein weiteres Problem war, dass Bewohner den Notstrom nutzten um Heizlüfter, TV- Geräte u. ä. zu betreiben, was die Situation weiter verschärfte. Nach sinkendem Wasserstand und Reparatur der örtlichen Elektroversorgung konnte am 13.04.2006 die Stromversorgung wieder eingeschaltet und ein Rückbau erfolgen. Nach der Rückfahrt waren wir gegen 21.30 Uhr wieder in Bookholzberg.
Ein besonderer Dank geht an alle Arbeitgeber der eingesetzten Helfer, die unkompliziert unsere Helfer für diesen selbstlosen Einsatz freistellten.
Schneechaos im Münsterland
Am Sonntagmorgen, den 27.11.2005 gegen 2.00 Uhr wurde die Elektrofachgruppe durch den Landesverband Bremen/ Niedersachsen alarmiert.
Die geforderten 3 Helfer (Egon Bodes, Björn Ollerdissen, Arne Wiechmann) machten sich gegen 4.00 Uhr mit dem LKW und der NEA auf den Weg in den Bereitstellungsraum zur Geschäftsstelle Münster. Nach einer Lagebesprechung wurde in einer Kolonne mit anderen Einheiten in die Kleinstadt Ochtrup nahe der holländischen Grenze gefahren. In der kompletten Stadt mit ca. 20.000 Einwohnern war seit dem Freitag der Strom ausgefallen. Grund war ein Schneesturm, der Strommasten wie Streichhölzer umfallen ließ.
Wir wurden in die Bauernschaft Western begleitet, wo mit Hilfe des Elektroversorgers das 175 kVA Notstromaggregat an eine Trafo- Station angeschlossen wurde. Von hier aus wurden 3 große landwirtschaftliche Höfe und ein Privathaushalt mit Strom versorgt. Am Sonntagabend unterstützten wir die Bundeswehr beim Einspeisen von Strom durch ein Bundeswehr- Aggregat. Die Bevölkerung war sehr froh und unterstützte uns tatkräftig. So sorgten sie für unsere Verpflegung und wir konnten uns auch über TV über den aktuellen Stand in den anderen Gemeinden informieren. Am Montagabend musste Björn Ollerdissen aus beruflichen Gründen den Heimweg antreten, für ihn kam Hans- Nicklas Vogt. Übernachtet wurde in einer Unterkunft des Deutschen Roten Kreuzes in Ochtrup.
In den folgenden Tagen mussten kleinere Reparaturen durchgeführt und für die Materialnachlieferung (Dieselkraftstoff und Öl) gesorgt werden. Am Donnerstag und Freitagmorgen wurde das Stromnetz durch die Stadtwerke Osnabrück repariert, so dass am Freitagnachmittag der Abbau und der Rückfahrt nach Bookholzberg gemacht werden konnte.
Ein ganz besonderer Dank gilt der Bevölkerung der Straße Western in Ochtrup und unseren Arbeitgebern Tönjes Tiefbau, Hude, Amazonen- Werke, Hude, Joh. Bruns Baumschulen, Bad Zwischenahn, denn ohne deren Rücksicht hätte ein solcher Einsatz nicht erfolgreich abgeschlossen werden können.





















