Kontaktformular | Suche | Links | Impressum | Webmail

Mitmachen

erstebergung.jpg

THW-Jugend

jugendhubo.gif

Das THW

Das Technische Hilfswerk (THW) ist eine Bundesanstalt, die 1950 gegründet wurde und dem Bundesministerium des Innern (BMI) untersteht. In 669 Ortsverbänden engagieren sich bundesweit über 82.000 ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer im Bereich des Katastrophenschutzes. Das THW kommt immer dann zum Einsatz, wenn sein Know-how und die technisch hochwertige Ausstattung benötigt wird, um die Folgen von Katastrophen, größeren Schadensereignissen oder schweren Unfällen zu bewältigen.

Ob bei dem Eisenbahnunglück in Eschede (Juni 1998), den verheerenden Hochwassern an Oder (Sommer 1997) und Elbe (August 2002 und April 2006), dem Einsturz der Eislaufhalle in Bad Reichenhall (Januar 2006) oder dem großflächigen Stromausfall im Münsterland durch das Schneechaos (November 2005). Aber auch weltweit sind die „blauen Engel“ aktiv. Sei es das Erdbeben in der Türkei (November 1999), der Stromausfall nach einem Orkan in Frankreich (Januar 2000), die humanitäre Hilfe in den von dem Tsunami betroffenen Gebieten (Dezember 2004- November 2006) oder die Hilfe mit Hochleistungspumpen in New Orleans (September 2005). Die Männer und Frauen mit den blauen Fahrzeugen sind Garanten für effektive Hilfe.

Der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Dipl.-Ing. Albrecht Broemme, hat zusammen mit der THW-Leitung seinen Sitz in Bonn-Bad Godesberg. Durchschnittlich zehn Ortsverbände schließen sich zu insgesammt 66 Geschäftsführerbereichen zusammen, die wie ein großer Ortsverband zusammenwirken. Dort leisten hauptamtliche Mitarbeiter Koordinations- und Verwaltungsarbeit. Acht Landesverbände sind Ansprechpartner der obersten Landesbehörden, sowie der Landesverbände anderer Organisationen und Stellen. Durch seine neue überörtliche Einsatzstruktur kann das THW in vielfältiger Weise die anderen Hilfeleistungsorganisationen unterstützen.

Weiter Informatinen finden Sie auf www.thw.de .



Der "Technische Zug" (TZ) ist die Basiseinheit eines jeden Ortsverbandes. Er umfasst einen Führungstrupp, zwei Bergungsgruppen und eine Fachgruppe (FGr). Neben den beiden Bergungsgruppen gibt es verschiedene Fachgruppen für unterschiedliche technische Aufgaben:

Die Fachgruppe Infrastruktur ermöglicht weitgehend die Versorgung mit Strom und Wasser (ab dem Hausanschluss) und stellt auch die Abwasserversorgung sicher.

Mit Hilfe von schwerem Gerät (u.a. Radlader und Bagger) arbeitet die Fachgruppe Räumen bei der „schweren“ Bergung zusammen mit den Bergungsgruppen.

Die Fachgruppe Wassergefahren ist die Wasserrettungseinheit im THW. Sie führt Damm- und Deichsicherungsarbeiten durch, rettet mit Booten Menschen und Tiere und versorgt die Bevölkerung überfluteter Gebiete.

Die Fachgruppe Ortung spürt Verschüttete auf, damit diese von den Bergungsgruppen gerettet werden können. Mit Hunden, elektronischem Gerät und Fachwissen sucht sie nach Leben unter den Trümmern.

Als „mobiles Elektrizitätswerk“ liefert die Fachgruppe Elektroversorgung Strom mit Aggregaten bis 200 kVA und repariert im Bedarfsfall auch elektrische Versorgungsanlagen.

Bei Überflutungen von Gebäuden, Anlagen und sogar ganzen „Landstrichen“ hilft die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen.

Die Fachgruppe Trinkwasserversorgung bereitet Wasser auf und fördert, lagert und transportiert es.

Die Fachgruppe Brückenbau errichtet Übergänge und Brücken in allen Größen.

Ist bei einem Unglück ein Ölschaden großen Ausmaßes entstanden, dann kommt die Fachgruppe Ölschaden zum Einsatz.

Zur Führung vieler THW-Einheiten im Katastrophenfall dient die Fachgruppe Führung/ Kommunikation.

Die Helfer der Fachgruppe Logistik sind zuständig für die Materialerhaltung und die Versorgung der Helfer im Einsatz.

Außerdem gibt es die Schnelleinsatzeinheit für Bergungseinsätze im Ausland (SEEBA), deren hochqualifizierte Helfer binnen sechs Stunden per Lufttransport weltweit eingesetzt werden.

Mit der Schnell-Einsatz-Einheit-Wasserversorgung-Ausland (SEEWA) schafft das THW eine Einheit, die in der Lage ist, im Rahmen der humanitären Hilfe im Ausland auf alle Anforderungen im Bereich der Trinkwasserversorgung zu reagieren.

Unter dem Begriff Örtliche Gefahrenabwehr (ÖGA) trägt die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk den speziellen Anforderungen der Landkreise und Kommunen im Zivil- und Katastrophenschutz Rechnung. Den Ortsverbänden wird hierdurch ermöglicht, spezielles Gerät und besondere Einsatzkomponenten, die je nach Einbindung des THW in die regionale Lage und Alarmierungsroutine sowie zur Unterstützung örtlicher Behörden und Hilfsorganisationen benötigt werden, zu beschaffen. Die Einbindung eines Ortsverbandes des Technischen Hilfswerkes richtet sich zum einen nach seinem Standort und zum anderen nach dem Bedarf, der an diesem Standort besteht.

Unter dem Motto „ Spielend helfen lernen“ engagieren sich in der THW- Jugend, der Nachwuchsorganisation des THW etwa 10.000 Mädchen und Jungen zwischen 10 und 17 Jahren in ca. 500 Jugendgruppen bundesweit. Die THW- Jugend hat sich zum Ziel gesetzt die Jugendlichen spielerisch an die Technik und das Gerät des Technischen Hilfswerks heranzuführen.